Das Elektroauto als Geldanlage? Passives Einkommen leicht gemacht

Das Thema Elektromobilität ist in aller Munde. Die Aktienkurse etlicher Autobauer schossen zuletzt in ungeahnte Höhen. Anleger konnten innerhalb weniger Wochen satte Gewinne einfahren. Was jedoch die wenigsten Elektromobilisten wissen: Auch mit dem eigenen Stromer lässt sich Geld verdienen! Das Zauberwort lautet THG-Quotenhandel.

Das Elektroauto als Geldanlage

Elektroautos kämpfen mit Gegenwind

Zugegeben, in Deutschland geriet der E-Mobility-Trend zuletzt ins Stocken. Vergleichen mit vielen nordeuropäischen Ländern, den USA und insbesondere der Volksrepublik China ließen die Absatzzahlen von Elektroautos im „Land der Ingenieure und Autobauer“ in den letzten Monaten nach. Inwieweit die angespannte Lage an den Energiemärkten, die fortschreitende Inflation oder Lieferkettenproblematiken zu dieser Entwicklung beigetragen haben, sei an dieser Stelle dahingestellt. Fakt ist, dass die Förderung von E-Autos drastisch reduziert wurde und in Zukunft nochmals zurückgefahren wird.

Ab 2023 soll zum Beispiel der Umweltbonus für Stromer um 25 Prozent fallen! Für Modelle mit Listenpreisen von maximal 40.000 Euro dürften alsdann nur noch 4.500 Euro in die Tasche von E-Auto-Käufern zurückfließen. Für sogenannte Plug-in-Hybride soll die Förderung gänzlich gestrichen werden! Ob sich die Elektrifizierungspläne der Bundesregierung bis zum proklamierten Verbrenner-Aus noch verwirklichen lassen? Fraglich! Hinzu kommt, dass die Wirtschaftlichkeit der nächsten Automobilgeneration angesichts galoppierender Strompreise zunehmend auf der Kippe steht. Immerhin: Über eine kleine Hintertür können sich E-Mobilisten einen Teil der Unterhaltskosten zurückholen. Über den Treibhausgasmilderungs-Quotenhandel, kurz THG-Handel, fließen bis zu 400 Euro aufs Konto. Jährlich. Steuerfrei.

Elektroautos kampfen mit Gegenwind

Zu schön, um wahr zu sein? Ihr Elektroauto kann Ihnen ein jährliches Taschengeld von bis zu 400 Eur bescheren!
Der Handel mit Treibhausgaszertifikaten macht’s möglich.

Treibhausgasminderungs-Quoten …Klingt kompliziert, klingt bürokratisch

Tatsächlich klingt der Begriff Treibhausgasminderungs-Quotenhandel nach viel Aufwand. Die Praxis zeigt jedoch, dass der „Handel“ im Hintergrund stattfindet und erstaunlich problemlos klappt. Der E-Auto-Besitzer muss nur wenige Schritte tätigen, um sein Emissionsplus in bare Münze zu wandeln. Über Händlerportale wie Geld für eAuto und eAutoCash haben Privatpersonen innerhalb weniger Minuten einen Käufer für ihre CO2-Zertifikate gefunden. Besagte Zertifikate erhalten Sie quasi stillschweigend beim Kauf eines Elektrofahrzeugs. Das Recht zur Veräußerung dieser Rechte nehmen allerdings nur die wenigsten Halter in Anspruch. Doch es lohnt sich: Bis zu 400 Euro kann der THG-Handel Jahr für Jahr einbringen. Die Ausschüttung erfolgt steuerfrei! Lediglich ein paar Daten aus dem Fahrzeugschein, ein Identitätsnachweis und die Kontoverbindung werden vom Händlerportal benötigt. Der Handel erfolgt automatisch, der Erlös fließt nach Zustandekommen des Vertrags ebenso automatisch auf das Konto. Wichtig: Der Inhaber des Kontos muss auch die im Fahrzeugschein genannte Person sein. Ein Übertrag der CO2-Zertifikate ist nicht möglich.

Bei der Vergütung besteht die Qual der Wahl. Entweder entscheiden Sie sich für das Fix-Modell, bei dem Ihnen ohne Wenn und Aber eine feste Summe ausgezahlt wird. Oder Sie greifen auf das variabel konstruierte Flex-Modell zurück. Hier schwankt die Höhe der Erlössumme je nach Marktlage. Aktuell (Stand September 2022) können Verbraucher beim Fix-Modell mit Einnahmen zwischen 210 und 400 Euro rechnen. Bei der flexiblen Variante stehen bis zu 600 Euro in Aussicht. Im Worst-Case gelangen „nur“ rund 100 Euro aufs Konto.

Tipp: Nutzen Sie bei der Suche nach dem passenden Quotenhändler ein Vergleichsportal. Über Seiten wie Verifox können Sie neben der Höhe der Vergütungssumme viele weitere Details erfahren. So variieren zum Beispiel auch die Auszahlungsfristen und Vertragslaufzeiten der THG-Händler.

Treibhausgasminderungs-Quoten

Kein Hexenwerk! Mit THG-Händlern wie eAutoCash und Geld für eAuto ist der THG-Handel im Nu abgeschlossen.

THG-Handel: Was steckt dahinter?

Grundlage für den Handel mit Treibhausgasminderungsquoten ist das sogenannte Umweltschutzgesetz. Das Bundesumweltamt hat mit besagtem Gesetz den Rahmen für einen Ausgleichstransfer geschaffen, der bis 2030 gelten soll und die Gegenrechnung verursachter Emissionen ermöglicht. Konkret kaufen bei diesem Modell Umweltsünder wie etwa Mineralölkonzerne von anderen Marktteilnehmern (Privatpersonen eingeschlossen) Kohlendioxid-Zertifikate, kurz CO2-Zertifikate, auf. Durch den Erwerb dieser Zertifikate sanieren Shell & Co. ihre Klimabilanz und können ihr, derzeit noch treibhausgasreiches, Geschäft fortführen. Andernfalls müssen zusätzliche Steuern abgeführt werden. Das Bundesumweltamt rechnet mit einem Einsparpotenzial von bis zu einer Tonne CO2, ausgehend von rund 2.000 Kilowattstunden getankter E-Auto-Energie.

Übrigens: Bisweilen dürfen Mineralölkonzerne auch durch den Verkauf von Biokraftstoffen ihre CO2-Bilanz aufbessern. Zuletzt sahen sich Produzenten von E-Fuels wie die Verbio AG jedoch massivem politischen Gegenwind ausgesetzt. Inwieweit der THG-Handel von Biokraftstoffen berührt beziehungsweise unberührt bleibt, ist derzeit nicht abzusehen. Das Unternehmensblatt hält Sie selbstverständlich auf dem Laufenden.

THG-Handel. Was steckt dahinter

Jetzt wird’s grün! E-Auto-Besitzer können mit ihrem Stromer sowohl der Umwelt als auch dem Portemonnaie etwas Gutes tun.

Autor: Jan Lauer

Disclaimer: Weder die Betreiber der Plattform noch der Verfasser garantieren Richtigkeit und Aktualität der getroffenen Aussagen. Es werden lediglich Anregungen, jedoch keinerlei Ratschläge zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten vermittelt. Wer also Anlageentscheidungen auf Basis der im Text genannten Informationen trifft, tut dies auf eigene Verantwortung und somit auf eigene Gefahr. Ferner können Interessenskonflikte bestehen: Der Autor besitzt unter Umständen Aktien der im Text erwähnten Unternehmen oder gedenkt, diese zukünftig zu erwerben.

Menü