Gemütslage bei Exportfirmen sackt ab

Ifo-Umfrage

Wie die ifo-Umfrage zeigt, verschlechterte sich die Stimmung bei den deutschen Exportunternehmen, trotz der zuletzt kräftigen Zuwachszahlen. Vor allem ist das in der Autoindustrie zu spüren.

Made in Germany

Das Münchner ifo-Institut befragt monatlich etwa 2300 exportorientierte Firmen nach ihren momentanen Geschäftsaussichten. Aufgrund der sich ausbreitenden Omikron-Variante zeigen die Antworten der Unternehmen erneut eine Verschlechterung.

„Trotzdem werden die Exporte im ersten Quartal 2022 wohl zulegen, aber eben langsamer“, sagte ifo-Präsident Clemens Fuest. Einen „kräftigen Dämpfer“ musste demnach die Automobilindustrie verkraften. „Es werden zwar weiter zusätzliche Aufträge aus dem Ausland erwartet, aber deutlich weniger als noch im Vormonat gedacht“, so das ifo-Institut. Vergleichbares gelte auch für die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen.

Maschinenbau hoffnungsvoller

Die Hersteller von Nahrungsmitteln, Textilien sowie Druckerzeugnissen erwarten einen leichten Rückgang ihrer Ausfuhren. Die Erwartungen im Maschinenbau verbesserten sich hingegen, wie die Unternehmensumfrage ergab.

Das ifo-Institut rechnet für das kommende Jahr mit einen Anstieg der deutschen Exporte von 5,4 Prozent. Im zu Ende gehenden Jahr dürfte es zu einem Wachstum von 7,8 Prozent gereicht haben. Der Außenhandel wurde dabei von weltweiten Lieferschwierigkeiten ausgebremst, die wahrscheinlich auch 2022 anhalten werden. So klagen etwa die Autobauer über einen Mangel an Halbleitern.

Autorin: Sophie Pixis

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