Hier gibts Mietwohnungen noch für unter 1’500 Fr

Mietpreisvergleich

Das teuerste Pflaster der Schweiz ist für Single-Haushalte ohne Zweifel Zürich. Bei grösseren Wohnungen hingegen, geht’s in der Stadt Genf in schwindelerregende Höhen. Es gibt immerhin auch Städte, wo die Wohnungsmieten nach unten gehen – und das in sämtlichen Landesteilen!

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In keinem anderen Ort der Schweiz sind 2-Zimmer-Wohnungen – also typische Singlewohnungen – dermassen teuer wie in Zürich. Die Medianmiete in Zürich Betrug letztes Jahr 1650 Franken pro Monat. Zum Vergleich: Es sind gerade einmal 985 Franken in der günstigsten Stadt Biel BE.

Zu diesem Ergebnis kommt ein Mietpreisvergleich des Portals Comparis. Aber die Stadt Genf übertrifft in Sachen Mietpreise sogar auch Zürich. Eine 4,5-Zimmer-Mietwohnung kostet dort nämlich 3500 Franken (Zürich: 2980 Franken). Für eine 3,5 Zimmer-Wohnung muss man in Genf 2640 Franken bezahlen (Zürich: 2411 Franken). Im Fünfjahresvergleich haben die Preise stark zugelegt, abhängig von Wohnungsgrösse und Stadt sogar um bis zu 10 Prozent.

Stadt

2-Zimmer-Wohnung

3,5-Zimmer-Wohnung

4,5-Zimmer-Wohnung

Zürich

1650

2411

2980

Genf

1610

2640

3500

Lausanne

1400

1950

2570

Bern

1330

1730

2350

Luzern

1300

1795

2230

Winterthur

1300

1773

2190

Basel

1220

1818

2340

Lugano

1150

1450

1700

St. Gallen

995

1490

1750

Biel

985

1490

1853

Medianpreise für Wohnungen in CHF

Biel und Lugano mit kleiner werdender Bevölkerung

In Lugano verhält es sich gegenteilig: Die Stadtbevölkerung hat in binnen der letzten vier Jahre um gut zwei Prozent abgenommen. Dementsprechend geht es auch mit den Mietpreisen hinunter. Eine 4,5-Zimmer-Wohnung kostet in Lugano 1900 Franken (Vorjahr: 1850), eine 3,5-Zimmer-Wohnung dagegen kostet 1450 Franken (Vorjahr: 1500) und die 2-Zimmer-Wohnung gibt es schon für 1150 Franken (Vorjahr: 1200). Comparis geht davon aus, dass die Mieten in Lugano weiter sinken werden. 

Auch in Biel verhält es sich ähnlich. Dort sind 2-Zimmer-Wohnungen mit 985 Franken nämlich monatlich sogar noch preisgünstiger als in Lugano. Genauso ist die Bevölkerung in Biel über die letzten Jahre um etwa 2 Prozent weniger geworden. Darüber hinaus erklären sich Experten die sinkenden Mieten mit dem grossen Anteil des gemeinnützigen Wohnungsbaus.

Comparis hat für die Studie 683’000 Wohnungsinserate der letzten Jahre aus den zehn grössten Schweizer Städten verglichen.

Autorin: Sophie Pixis

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