Millionen Verlust mit den Publibikes

Velosharing war nie gewinnbringend

Bis jetzt hat die Post mit Publibike nur Geld verloren. Darüber wissen die neuen Betreiber des Velosharing-Konzerns nur zu gut bescheid, deswegen möchten sie in Zukunft Fördergelder beziehen.

Velosharing war nie gewinnbringend

Die sogenannten Publibikes waren für den gelben Riesen ein finanzieller Verlust, wie «Le Matin Dimanche» berichtet. Auf mehrere Millionen Franken beliefen sich die Verluste. Als Publibike im Jahre 2014 eine Tochtergesellschaft der Post wurde, war der Fehlbetrag etwa 900’000 Franken. Im Jahre 2015 Jahr waren es bereits 2,9 Millionen Franken. Genauso schlossen die Geschäftsjahre von 2016 bis 2021 mit roten Zahlen ab.

Publibike wurde im Jahre 2011 von PostAuto in Zusammenarbeit mit den SBB und Rent a bike auf die Beine gestellt und ist in 35 Schweizer Gemeinden vorhanden. Mit etwa 620 Stationen und weit über 5300 Velos zählt es circa 190’000 Nutzerinnen und Nutzer.

Die jetzigen Eigentümer sind neben Bacher der Berner Fahrradspezialist Thomas Binggeli und der IT-Unternehmer Guido Honegger. Als Marke soll Publibike auch weiterhin erhalten bleiben, die vorhandenen Bikesharing-Netze werden auch in Zukunft betrieben.

Quelle: www.blick.ch

Autorin: Sophie Pixis

 

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