Österreich – strengere Einreiseregeln

Omikron-Variante verbreitet Sorge

Die Einreise nach Österreich wird am Montag erheblich aufwendiger. Dass die Omikron-Variante sich nicht so zügig verbreiten kann, dürfen Reisende nur noch mit gültigem 2G-Nachweis ins Land. Ohne einen PCR-Test muss man in die Quarantäne.

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Zur Eindämmung der Omikron-Variante des Coronavirus verschärft Österreich seine Einreiseregeln. Wie das Gesundheitsministerium am Freitagabend mitteilte, dürfen Reisende ab Montag nur noch mit einem gültigen 2G-Nachweis ins Land. Das bedeutet, dass eine Person dreifach geimpft oder genesen sein muss. Wer keine Auffrischungsimpfung hat, muss einen PCR-Test vorzeigen können. Ansonsten müssten die Reisenden sofort in Quarantäne.

Ausgenommen vom 2G-Nachweis seien Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können und außerdem Schwangere. Der Ausnahmegrund muss dementsprechend durch ein ärztliches Attest nachgewiesen werden. Außerdem gelten Sonderreglungen für Kinder. Für Pendler und Pendlerinnen bleibe weiterhin die gewohnte 3G-Regel in Kraft.

„Diese verschärften Einreisebestimmungen bringen große Herausforderungen mit sich, vor allem für Personen, welche über die Weihnachtsfeiertage ins Ausland reisen“, erklärte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein. „Sie sind jedoch gerade zum jetzigen Zeitpunkt notwendig, um einer Ausbreitung von Omikron in Österreich entgegenzuwirken.“

Für Schweiz-Reisende gibt es Lockerungen

In der Schweiz dagegen werden die Einreisebestimmungen aktuell gelockert. Während seit Anfang Dezember auch für Geimpfte ein PCR-Test für die Einreise ins Land nötig war, reicht ab dem 20. Dezember jetzt nur noch ein Antigen-Schnelltest, der maximal 24 Stunden vor Grenzübergang gemacht wurde. Zudem müssen sich Genesene und Geimpfte nicht mehr wie bisher einem zweiten Test nach vier bis sieben Tagen unterziehen. Diese Regelung bleibt nur für Ungeimpfte in Kraft.

Quelle: tagesschau.de
Autorin: Sophie Pixis

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