Zukünftig wieder Büro-Pflicht?

Die Homeoffice-Pflicht endet!

Die Homeoffice-Pflicht entfällt ab dem 20. März. Einige Beschäftigte befürchten, dass das zu einer Büro-Pflicht führt. Bereits jetzt forder der DGB die Weichen zu stellen für das „Homeoffice der Zukunft“.

Zukunftig wieder Buero-Pflicht

Es soll wieder Büro gearbeitet werden. Arbeitgeber sollen ab dem 20. März nicht mehr verpflichtet sein, ihren Mitarbeitern – wenn möglich – die Arbeit daheim zu erlauben. Wie aus dem Beschlusspapier nach Beratungen von Bund und Ländern hervorgeht, soll die Homeoffice-Pflicht ab dem 20. März entfallen, wenn die Pandemieentwicklung dies natürlich zulasse.

Allerdings haben sich viele Beschäftigte an das Arbeiten von zu Hause gewöhnt, so dass sie den vertrauten Schreibtisch gar nicht mehr missen möchten. Einige fürchten auch, sich im Büro mit dem Covid-19 Virus anzustecken. Was wird nun aus denen die nicht wollen? Werden diese Personen zur Arbeit im Büro verpflichtet?

Homeoffice-Möglichkeit trotz Normalbetrieb? 

Auf diese Fragen hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) genaue Antworten: „Da wir in der Pandemie leider noch lange nicht über den Berg sind, sollten die Möglichkeiten für Arbeit im Homeoffice weiterhin ein Element des betrieblichen Infektionsschutzes bleiben“, sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Er verlangt darüber hinaus auch „langfristige Lösungen, für die die Weichen jetzt gestellt werden sollten“. 

„Homeoffice sollte für die Millionen Beschäftigten, die auch im künftigen Normalbetrieb zeitweise im Homeoffice arbeiten wollen, leichter ermöglicht werden.“ 

Bedingungen für das „Homeoffice der Zukunft“ 

Der DGB geht mit seinen Ansprüchen weit über den Bund-Länder-Beschluss hinaus. Darin heißt es ausschließlich: „Arbeitgeber können aber weiterhin im Einvernehmen mit den Beschäftigten die Arbeit im Homeoffice anbieten, wenn keine betrieblichen Gründe entgegenstehen und diese im Interesse des betrieblichen Infektionsschutzes liegt.“ Zur Zukunft des Homeoffice jenseits von Pandemiezeiten und Bedenken hinsichtlich des „betrieblichen Infektionsschutzes“ werden überhaupt keine Angaben gemacht.

Hoffmann verlangt von der Bundesregierung, das „Homeoffice der Zukunft“ schnell durch genaue Regeln zu unterstützen. Der Arbeits- und Gesundheitsschutz solle dabei fürs Homeoffice bereitwillig geregelt werden. Aus den Erfahrungen der Pandemie heraus sollten die speziellen Belastungen der Arbeit im Homeoffice beachtet werden. 

Quelle: www.tagesschau.de

Autorin: Sophie Pixis

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